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Berufsschüler(innen) vertiefen Kontakte auf Malta


Zum 5. Mal führte eine Berufsschulklasse der Kaufmännischen Schulen der Universitätsstadt Marburg eine Studienfahrt nach Malta durch, diesmal eine Klasse mit auszubildenden Rechtsanwalts- und Notarfachangestellten. Die Schule unterhält seit 1999 Kontakte zu der Mittelmeerinsel, die durch die Lehrkräfte Siegfried Groß und Heike Nowak ausgebaut und vertieft werden konnten.

Umfangreiches Programm

Das umfangreiche Programm umfasste einen Besuch an der „University of Malta“ in Msida. Die Presse- und Öffentlichkeitsreferentin der Universität, Angela Xuereb, informierte die Berufsschüler(innen) bei einem Rundgang über das Uni-Gelände über die verschiedenen Einrichtungen der einzigen maltesischen Universität mit rund 9.000 Studierenden in zehn Fachbereichen. Zehn Prozent der Studierenden kommen aus dem Ausland.

In einer Vortragsveranstaltung referierte Frau Dr. Stefanie Anzinger von der maltesischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft „Malta Enterprise“ über den „Wirtschaftsstandort Malta und seine Investitionen und wirtschaftlichen Beziehungen mit Deutschland“. Mittlerweile engagieren sich über 3.000 ausländische Firmen - darunter zahlreiche namhafte Unternehmen aus Deutschland - auf der Mittelmeerinsel, die seit Mai 2004 der Europäischen Union angehört. Malta hat sich in den letzten Jahren aufgrund seiner stategischen Lage im Mittelmeer und seiner traditionell guten Beziehungen zu Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten zu einem Finanzdienstleistungs- und Softwarezentrum entwickelt.

Desweiteren führte die Gruppe eine Betriebsbesichtigung durch. In Hal Far besuchten die Auszubildenden die maltesische Produktionsstätte des fränkischen Spielwarenherstellers Playmobil. Die Auszubildenden konnten den gesamten Produktionsprozess bei der Herstellung von Playmobil-Figuren verfolgen und eigene Figuren herstellen.

Ein weiterer Informationsbesuch führte die Marburger Berufsschüler(innen) zum „Malta Law Court“ in Valletta. Dr. Frank Portelli zeigte den Auszubildenden die verschiedenen Einrichtungen des Gerichtshofes, u. a. die verschiedenen Strafgerichte, das Familiengericht und das Verfassungsgericht der Mittelmeerinsel. Dr. Portelli informierte die Gruppe auch über den Staats- und Gerichtsaufbau auf Malta.

Um Land und Leute kennen zu lernen, erkundete die Berufsschulklasse ihren Aufenthaltsort Sliema und die maltesische Hauptstadt Valletta. Zwei Tagesausflüge führten zum Filmkulissendorf „Popeye Village“ sowie nach Mosta (dort befindet sich ein Dom mit der drittgrößten freitragenden Kuppel Europas), in die alte Hauptstadt Mdina, zu den Dingli Cliffs, an denen die Steilküste fast 250 m tief ins Meer hinabfällt und zur „Blauen Grotte“. Eine Hafenrundfahrt entlang der Hauptstadt Valletta mit dem größten Naturhafen im Mittelmeerraum und den drei Städten Senglea, Cospicua und Vittoriosa rundete das Programm ab.

Aus Termingründen kam ein geplanter Schüleraustausch mit Auszubildenden des „Institutes of Business and Commerce“ des „MCAST“, des „Malta College of Arts, Science and Technology“ in Paola, nicht zustande. Die Studienfahrt wurde durch die Deutsch-Maltesische Gesellschaft e. V. finanziell gefördert.

Diesen Bericht gibt es im Internet auch auf www.malta-online.de.


Bildergalerie

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Eine ausführliche Dokumentation der Studienfahrt ist in Vorbereitung und kann demnächst angefordert werden.


Evaluation

Die Auswertung der Evaluationsbögen der teilnehmenden Schüler(innen) ergab folgendes Ergebnis:

 

Frage 1:
Die Studienfahrt war insgesamt ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
7 x 10
1 x 9
1 x 8

Frage 2:
Die Studienfahrt entsprach meinen Erwartungen ...:

Antworten:
(voll - zum Teil - gar nicht):
9 x voll

Frage 3:
Auf die Studienfahrt fühle ich mich vorbereitet ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
5 x 10
3 x 9
1 x 8

Frage 4:
Die Gesamtkosten für die Studienfahrt waren im Nachhinein ...:

Antworten:
(zu hoch - angemessen - zu niedrig):
8 x angemessen
1 x zu hoch

Frage 5:
Die Studienfahrt hat mich inkl. Anzahlung (Ansparung) insgesamt gekostet ...:

Antworten:
1 x 400 - 450 €
1 x 450 - 500 €
1 x 500 - 550 €
5 x 550 - 600 €
1 x mehr als 600 €

Frage 6:
Das Programm war ...:

Antworten:
(zu umfangreich - genau richtig - zu wenig):
9 x genau richtig

Frage 7:
Der Freizeit- und Spaßfaktor war ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
5 x 10
2 x 9
1 x 8
1 x 1

Frage 8:
Die Unterkunft war insgesamt ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
1 x 9
1 x 8
3 x 6
4 x 5

Frage 8 a):
Die Lage des Hotels war...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
6 x 9
3 x 8

Frage 8 b):
Die Ausstattung des Hotels war ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
1 x 9
1 x 8
3 x 7
1 x 6
3 x 5

Frage 8 c):
Die Ausstattung der Zimmer war ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
1 x 9
1 x 8
4 x 7
3 x 6

Frage 8 d):
Das Frühstücksangebot war ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
1 x 6
3 x 4
1 x 3
4 x 2

Frage 8 e):
Der Service war ...:

Antworten:
(Skala von 1 = sehr schlecht bis 10 = sehr gut):
1 x 7
1 x 6
1 x 4
2 x 3
4 x 2

Frage 9:
Das hat mir sehr gut gefallen:

Antworten:
Tolle Aussichten, tolles Wetter, das Meer, der Stand, der Pool, das Essen, das Programm bzw. die Tagesaufteilung (Besichtigungen, Ausflüge ...),  Busfahrt (ein Erlebnis), die Busfahrkarten (man kommt überall hin), viel Freizeit (vor allem abends), Paceville/St. Julian's, Malta und die Malteser an sich, der Roomservice, teilweise freundliches, kompetentes Personal, der Wein, perfekte Jahreszeit für die Studienfahrt

Frage 10:
Das hat mir nicht so gut gefallen; vielleicht sollte dies bei einer späteren Studienfahrt nach Malta verbessert werden:

Antworten:
Einheimische sind meist ziemlich aufdringlich, Führung beim Gericht (sprachlich sehr unverständlich), Bezahlmethoden sind sehr gewöhnungsbedürftig, Hotel in der Nähe von Paceville, damit man abends nicht auf einen Bus oder ein Taxi angewiesen sein muss, Wahl des Hotels (Service, Wartezeiten),

Weitere Bemerkungen, persönliches Fazit:

Antworten:
Die Fahrt ist alles in allem ziemlich gut gelaufen. Gut organisiert und geplant. Trotz Terminen hatte man genug Freizeit, um auch etwa zu tun, was man selbst mag.

„Die Studienfahrt war sehr schön und man hat sehr viel von Malta gesehen. Wir hatten auch genügend Freizeit, so dass wir an den Strand konnten und auch an den Pool. Ich danke, dass ich bestimmt noch mal nach Malta fliegen werde!

Das Zahlen in den Restaurants war am Anfang gewöhnungsbedürftig, da die Rechnung nicht getrennt bezahlt werden konnte. Die Studienfahrt war nach meiner Meinung im Großen und Ganzen sehr gelungen.

Mir hat die Studienfahrt insgesamt sehr gut gefallen. Sie entsprach voll meinen Erwartungen. Ich finde, man hat in dieser Woche sehr viel von der Insel gesehen. Man hatte auch viel Freizeit.

Alles in allem eine rundum gelungene Fahrt.

„Die Studienfahrt war schön und informativ.

Ich fand die Studienfahrt sehr, sehr schön und man hat in dieser Woche sehr viel gesehen. Außerdem fand ich gut, dass man viel Freizeit hatte, um an den Strand bzw. an den Pool zu gehen. Ich würde die Fahrt noch mal machen.

„Die Studienfahrt war insgesamt sehr, sehr schön und man hat in wenigen Tagen fast alles von Malta gesehen. Außerdem hat man auch viel Freizeit gehabt. Man konnte abends auch gut weggehen und Spaß haben.

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